Eninger Krämer
Panorama von Eningen aus NW
Die Gemeinde Eningen unter Achalm
liegt etwa 4 km östlich der Kreisstadt Reutlingen in einer Talmulde zwischen dem freistehenden Zeugenberg Achalm (707 m) und der steil abfallenden Schwäbischen Alb. Heute zählt die Gemeinde Eningen etwa 10.500 Einwohner, die Gemarkung umfasst 2.316 ha, davon 848 ha Wald.
Im sogenannten Bempflinger Vertrag wird Eningen im Jahr 1090 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung stetig und obwohl die Gemeinde über eine große Markung verfügte, gab es nur wenig ertragreiches Ackerland. So entstand in Verbindung mit der Heimarbeit des ausgehenden 17. Jahrhunderts das Hausiergewerbe - der Eninger Landhandel, der das Dorf weithin bekannt machte. In diesem Zusammenhang entwickelte sich auch der zweimal jährlich abgehaltene "Eninger Kongreß", ein Treffen der Eninger Handelsleute mit auswärtigen Fabrikanten und Kaufleuten.
Bis heute gibt es im Ort ein ungewöhnlich reges Vereinsleben; derzeit sind 46 Vereine bekannt. Mehrere Vereine besitzen eigene Vereinsheime.
Die überregional bekanntesten Eninger Künstler sind: Der "Maler mit dem Zeichenstift" Paul Jauch (1870 - 1957), der Bildhauer Eduard Raach-Döttinger (1919 - 1991), Gudrun Krüger (*1922), die durch ihre Plastiken bekannt wurde und der international bekannte Holzschneider HAP-Grieshaber, (1909 - 1981), der an der Achalm wohnte und auf dem Eninger Friedhof seine letzte Ruhe fand.

Näheres über Eningen u.A. finden Sie unter www.eningen.de
Gasthaus Drei König und Adreas-Kirche